Ezra Rudolph, M.A.
(Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in)

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  • Geschichte der Opferschaft
  • Geschichte des Terrorismus
  • Geschichte sozialer Bewegungen
  • Geschichte rechter Gewalt
  • Emotionsgeschichte, Moral History und Visual History



Not in our names!
Terrorismusopfer als politische Akteure in Deutschland und Europa seit den 1980er Jahren.

Das Forschungsprojekt untersucht die Rolle von Betroffenen terroristischer Gewalt als politische Akteure und ihre Kämpfe um Anerkennung. Anhand verschiedener Fälle terroristischer Gewalt in den USA, Deutschland und weiteren europäischen Ländern seit den 1980er Jahren analysiert die Studie, unter welchen Bedingungen sich Betroffene vor dem Hintergrund eines global zu beobachtenden „Turn to the Victim“ politisierten, in Initiativen und Vereinen organisierten und als politische Akteure auftraten. Welche Ziele und Strategien verfolgten sie? Wie äußerten sich diese in ihrer Sprache und ihren Praktiken? Welche Beziehungen entwickelten sich zu anderen Akteuren und größeren emotionalen, moralischen oder politischen Gemeinschaften? Der synchron wie diachron angelegte, vergleichende Blick zielt darauf ab, kulturelle und nationale Vorbedingungen für den Umgang mit Gewaltopfern offenzulegen.


  • Rezension zu: Ana Milošević, Victims and Memory After Terrorism London 2024, in: H-Soz-Kult, 21.08.2025.
  • Rezension zu: Kevin Lenk, Tod und Gemeinschaft. Die politische Instrumentalisierung der Toten des deutschen Linksterrorismus 1971–1977, Berlin 2024, in: in: Arbeit-Bewegung-Geschichte. Zeitschrift für Historische Studien, 25/2 (2025), S. 165–168.
  • Icons of a Wounded Nation. The 9/11-Widows in US-Media, in: Petra Terhoeven (Hrsg.), 'Opferbilder'. The visualization of victimhood after 1945.
    (erscheint 2026 bei Berhahn Books)

  • 02/2026 – „From Bedrock zu Infinity“ – Memorializing Terrorism as a Democratic Struggle for Space, Tagung “Lieux et espaces de la démocratie. Perspectives transnationales depuis 1848“, Deutsches Historisches Institut Paris.
  • 09/2025 - Von München nach Bologna: Die Überlebenden rechter Gewalt und ihr Kampf um die Erinnerung, Vortrag auf der Gedenkveranstaltung der Stadt München anlässlich des 45. Jahrestages des Oktoberfest-Attentats, München.
  • 06/2025 - Anerkennung, (Ohn-)Macht und Moral. Betroffene terroristischer Gewalt als politische Akteure in den USA und Europa seit 1980, Kolloquium Neuere und Neueste Geschichte der Universität Münster.
  • 10/2024 – In the Aftermath: Researching Victim Support Groups, Syracuse University Remembrance Week, Syracuse NE.
  • 09/2022 - “We are the Moral Compass!” - 9/11-Families as Public Symbols and Political Stakeholders, International Workshop “Victims of Terrorism in Historical Perspective”, Georg-August-Universität Göttingen.
  • 08/2022 - Gedenken an die Opfer von terroristischen Anschlägen: Die Rolle des (deutschen) Staats und der Zivilgesellschaft im Wandel der Zeit, Fachtagung des Bundesopferbeauftragten der Bundesregierung (BMJV), Ahrweiler.
  • 05/2022 - Icons of a Wounded Nation. The Widows of September 11, Workshop „'Opferbilder'. The Visualization of Victimhood After 1945”, St. Antony’s College, Oxford.
  • 10/2021 - Wem gebührt unser Mitleid? Eine Geschichte der Opfer terroristischer Gewalt in der Moderne, Fachtagung „Opferschutz und rechte Gewalt“ des Bundesopferbeauftragten der der Bundesregierung (BMJV), gem. m. P. Terhoeven, Berlin.


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